Eigenheimförderung
Die staatliche Förderung für den Bau des Eigenheimes wurde zu Großteilen abgeschafft. Dabei waren die Eigenheimzulage und das Baukindergeld noch bis vor wenigen Jahren wichtige Grundsäulen, die die Finanzierung stützten. Doch auch heute noch kann man sich den Bau des Eigenheimes fördern lassen.
So erhält man z. B. zinsgünstige Darlehen von der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Auch der Bausparvertrag ist hier eine sinnvolle Lösung, da man für diesen gewisse Steuerfreibeträge geltend machen und ihn beleihen kann. Sogar die Riester Rente unterstützt den Bau des Eigenheimes. So können aus einem solchen Vertrag 10.000 bis 50.000 zinslos entnommen werden, um den Bau zu finanzieren.
Eine weitere Form der Eigenheimförderung erhält man auch dann, wenn man umweltbewusst baut. So kann man sich Förderungen und zinsgünstige Darlehen sichern, wenn man z. B. die Stromversorgung mittels einer Photovoltaikanlage plant. Der Gesetzgeber zahlt hier für den eingespeisten Strom eine bestimmte Summe, die von den Energieunternehmen an den Besitzer der Anlage fließt.
Doch bevor man ein Eigenheim finanziert, sollte man sich über sämtliche Möglichkeiten zur Eigenheimförderung genauestens informieren. Oftmals können hier auch sehr günstige Kredite gewährt werden, die nur noch einen geringeren "Hauptkredit" nötig werden lassen. So lässt es sich auch gleich deutlich einfacher mit der Bank verhandeln.